Deutscher Gewerkschaftsbund

07.12.2015

Tag des Ehrenamtes

Zum internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember erklärte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell:

„In den 53 deutschen Handwerkskammern und in mehreren Tausend Innungen bringen sich rund 60.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ehrenamtlich in die handwerkliche Selbstverwaltung ein. Sie tun dies in den Handwerkskammervollversammlungen, Vorständen, Berufsbildungsausschüssen und weiteren Kammergremien. Gemeinsam mit den vielen Tausend ebenfalls ehrenamtlich tätigen Mitgliedern in den Prüfungsausschüssen der Handwerkskammern und Innungen sowie den Kolleginnen und Kollegen in den Gesellenausschüssen der Innungen leisten sie einen hervorragenden Beitrag zur Vertretung der Interessen von rund 5 Millionen Beschäftigten und  400.000 Auszubildenden in  einer Million Handwerksbetrieben. Es ist also ein richtiges „Pfund“, das die Gewerkschaftsmitglieder in das Handwerk einbringen. Rund 15 Millionen Euro bringen die Arbeitnehmervertreter/innen im Handwerk nach Schätzungen des DGB jährlich durch ihre Tätigkeit an Nettonutzen für die Gesellschaft ein.

Die derzeit flächendeckend zu den Themen Fachkräftesicherung, Gute Arbeit im Handwerk, Tarifbindung der Handwerksbranchen, Stärkung des dualen Ausbildungssystems mit der Meisterqualifikation sowie die Integration von Flüchtlingen geführte Diskussion in den Selbstverwaltungsgremien der Handwerkskammern zeigt deutlich welche Kraft und welches Engagement die ehrenamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen aufbringen, um die Belange der Beschäftigten im Handwerk zu vertreten.

An dieser Stelle bedankt sich der DGB bei allen ehrenamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen in der handwerklichen Selbstverwaltung für ihr bürgerliches Engagement.“

Warum dieses Engagement? Das sind die Gründe der Aktiven:

·         Weitergabe von Kenntnissen und Erfahrungen

·         Hilfestellung für andere Menschen

·         Stärkung der Arbeitnehmerrechte

·         Erhalt und Entwicklung handwerklicher Kultur

·         Praxiserfahrungen in die Organisationen des Handwerks und Politik einbringen

·         Interessenvertretung für den eigenen Berufsstand

·         Treffen mit Gleichgesinnten, Erfahrungsaustausch und Netzwerken

·         Freude an politischer Mitsprache

·         Einsatz fürs Gemeinwohl

·         Etwas von dem zurückgeben, wovon man selbst profitiert hat“


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