Deutscher Gewerkschaftsbund

05.07.2012

CSR-Projekt: Vertreten – Verbinden – Verantworten

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CSR-Projekt

Gerade kleine und mittlere Unternehmen im Handwerk profitieren, wenn sie das Potenzial ihrer Beschäftigten nutzen. Auch vor KMU machen die Herausforderungen der kommenden Jahre nicht halt: drohender Fachkräftemangel, gestiegene ökologische Anforderungen, demografischer Wandel. Mitbestimmung und das Engagement ihrer Beschäftigten tragen jedoch dazu bei, dass Handwerk und KMU ihre Position behaupten können. „Zentrales Ziel ist, die Handlungsoptionen der Beschäftigten und Betriebsräte zu stärken und so zu unterstützen, dass sie ihre Aufgaben effektiv, fachlich und sozial wahrnehmen können“, erklärt der Projektträger Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN auf seiner Homepage.

Nachhaltige ehrenamtliche Strukturen
Schwerpunkt des Projekts ist es, ehrenamtliche Strukturen und Netzwerke von ArbeitnehmerInnen im Handwerk und in KMU zu schaffen: Netzwerke, die Verantwortung übernehmen und die Zukunft ihrer Branchen mitgestalten. Und so soll es gehen: Im Rahmen des Projekts „Vertreten – Verbinden – Verantworten“ werden von Arbeit und Leben Beratungs- und Bildungsangebote geschaffen, die die Beschäftigten konkret dabei unterstützen, nachhaltige ehrenamtliche Strukturen zu schaffen und sich in ihren Branchen und Betrieben aktiv zu beteiligen. Durch eine gezielte Einbindung in vorhandene und neue Netzwerke werden darüber hinaus Schritte in die Wege geleitet, die es ermöglichen, dass die Beteiligten unmittelbar ihre neu erworbenen Kompetenzen einbringen können bzw. sich selbst Strukturen aufbauen, in denen sie weiter agieren können.

Teilprojekt Ressourceneffizienz
Das Projekt soll dazu beitragen, dass sich die ArbeitnehmervertreterInnen mit einem neuen, reflektierten Bewusstsein auf ihre Rolle als Interessenvertretungen im Handwerk einstellen können. Die bundesweite Struktur von ARBEIT UND LEBEN und die Zusammenarbeit mit dem DGB-Bundesvorstand ermöglichen das Bildungsangebot breit in die Handwerkskammer- Bezirke einzubringen. Das Thema Ressourceneffizienz wird als ein thematischer Schwerpunkt innerhalb des Projekts durch das DGB Bildungswerk BUND besetzt. Das Teilprojekt zielt auf die konkrete Verbesserung des Umgangs mit Energie und Rohstoffen und die Sensibilisierung der Beschäftigten und Arbeitgeber für das Thema. Insbesondere im Handwerk wird das Thema Ressourceneffizienz zur Zukunftsfrage – ökonomisch wie ökologisch.

Mitbestimmung, Umweltschutz und Ökonomie in Einklang bringen
„In der Wahrnehmung sozialer und gesellschaftlicher Aufgaben – am Beispiel Umweltschutz und Energieeffizienz darf das, was zu Haus gelebt wird, an der Betriebstür nicht enden“, betont Jürgen Hoffmann vom DGB Bildungswerk. Er ist sich sicher: „Mit dem Projekt kann es gelingen, die gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand zu stärken und dabei sowohl Mitbestimmung als auch Umweltschutz und Ökonomie in Einklang zu bringen.“ Fest steht für alle Projektpartner: Wer dieses Know-how nutzt, spart Rohstoffe, senkt die Kosten, bleibt somit wettbewerbsfähig und kann gleichzeitig Arbeitsplätze sichern.

Im 10-Punkte-Papier des DGB gibt es allgemeine Infos zum Thema CSR

Erschienen in: Handwerksinfo 2/2012


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